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I. Einleitung
II. Die Bedeutung der Akkreditierung
1. Allgemein
2. Bedeutung für die Titelführung in Deutschland
3. Bedeutung der Akkreditierung in den USA
III. Akkreditierungsinstitutionen
1. Akkreditierung durch die AACSB
a. Einleitung
b. Das Akkreditierungsverfahren der AACSB
(1) Self-Evaluation
(2) Peer Review
(3) Gebühren
2. EQUIS
a. Einleitung
b. Das EQUIS Akkreditierungsverfahren
(1) Bewerbung der Business School/Universität
(2) Feststellung der „Eligibility“ der Business School
(3) Self–Assessment Report der Business School
(4) International Peer Review
(5) Entscheidung durch den „Awarding Body“
3. Die Akkreditierung durch die FIBAA
a. Einleitung
b. Das Akkreditierungsverfahren der FIBAA
(1) Vorgespräch
(2) Selbstdokumentation
(3) Prüfung vor Ort und Bericht
(4) Erst-Akkreditierung
(5) Befristung und Kosten


I. Einleitung

Untereinander kann man die verschiedenen MBA-Programme vergleichen wie Hunderassen: Wenn die Top Ten schnell und stark sind wie die besten Jagdhunde, gleichen die 'Bottom' Ten gerade mal einem Verschnitt aus Affenpinscher und Kanalratte, den man wegen seiner kurzen Beine am Halsband über den Gehsteig schleifen muss: weit kommt man damit nicht!
Wie bereits erwähnt (siehe unter MBA: Programmtypen) reicht die Spannweite des weltweiten Angebots unter dem Label: &Mac226;MBA’ von bekannten und allseits geschätzten klassisch generalistisch ausgerichteten Vollzeitprogrammen wie Harvard, Columbia, Wharton oder INSEAD über gute, fachlich spezialisierte MBA-Programme bis hin zu völlig wertlosen und als Fernstudiengang getarnten Titelschmieden; bekannte Beispiele solcher Luftschlösser sind etwa die Columbia Pacific University, die University of San Moritz, die Harrington University, die University of Palmers Green, die University of Devonshire, die Brentwick University, oder die Shelbourne University - allesamt Klassiker unseriöser Angebote.

Die Anbieter zweifelhafter und wertloser Abschlüsse vermehren sich leider wie die Kakerlaken in der Mülltonne: Passt man ein paar Wochen nicht auf, verliert man leicht den Überblick. Eine Art Evidenzkontrolle können Sie selbst vornehmen: Wenn Ihnen eine ausländische Schule einen MBA-Titel für auffallend geringe Studienleistungen und ohne erkennbare Aufnahmehürden verspricht, können Sie davon ausgehen, dass hier eine Kanalratte verhökert werden soll. Eine seriöse Business School wird meistens auch keine marktschreierartige Werbung nötig haben.

Die Akkreditierung ist der Versuch, von offizieller Stelle diesen Sumpf aus wertlosen MBA-Angeboten trockenzulegen. Es handelt sich um eine Art Gütesiegel für die Business School, welches ausdrückt: dieses MBA-Programm ist bis in die Details überprüft und für gut befunden worden; es genügt einer Vielzahl von Qualitätsanforderungen an eine moderne Management-Ausbildung.

Diese Hilfestellung für Studenten, Arbeitgeber und staatliche Stellen ist in den USA schon vor rund Hundert Jahren eingeführt worden. In Europa hingegen steckt die Akkreditierung noch in den Kinderschuhen. In Deutschland erlaubt das Hochschulrahmengesetz überhaupt erst seit 1998 die Einrichtung von Bachelor- und Masterstudiengängen wie den MBA. Um unseriösen Angeboten Vorschub zu leisten, wurde auf Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 3. Dezember 1998 gleichzeitig der Akkreditierungsrat gebildet, der Agenturen akkreditiert, die ihrerseits die neuen Bachelor- und Master-Studiengänge akkreditieren dürfen. Dieses Modell ist aus den USA übernommen: dort gibt es eine Fülle von Akkreditierungseinrichtungen, die ihrerseits staatlicher Überprüfung unterliegen und nur zum Teil (bereits) durch staatliche Stellen anerkannt sind. Der Akkreditierungsrat hat mittlerweile sieben Agenturen zur Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen berechtigt. Im deutschsprachigen Raum überprüft seit Anfang des Jahres 2000 vor allem die FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) die neuen Bachelor- und MBA-Programme (mehr dazu unten unter: Akkreditierungsbehörden).

Welche Qualitätsmerkmale im Rahmen des Akkreditierungsverfahrens überprüft werden, entscheidet die jeweilige Akkreditierungsbehörde. Im Wesentlichen geht es um eine Management-orientierte, fachliche Schwerpunktsetzung und gewisse Mindestinhalte des Studienprogramms, eine angemessene Vielfalt des Curriculums sowie die Qualität des Lehrkörpers und den Praxisbezug der Ausbildung. In Europa legt man zudem besonderen Wert auf die internationale Ausrichtung des Programms; nicht überraschend hinken die Vereinigten Staaten in diesem Punkt ein wenig hinterher (Stichwort: Isolationismus). Aber die AACSB, die bedeutendste Akkreditierungsagentur der USA, hat mittlerweile ebenfalls das Erfordernis: "Internationalität" auf ihre Prüfliste gesetzt.

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