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I. Einleitung
II. Popularität
III. Bedeutung
IV. Aussagekraft
V. Liste der Top Business Schools
1. Top 10 USA
2. Top 20 USA
3. Europäische Top Schulen
VI. Unseriöse Rankings

I. Einleitung

Bekannte Magazine und Zeitungen geben regelmäßig Rankings der Business Schools heraus, in denen anhand diverser Kriterien die Qualität verschiedener Schulen bewertet wird. Es werden typischerweise nur MBA-Programme berücksichtigt, die eine gewisse Reputation besitzen. Die Akkreditierung durch eine anerkannte Akkreditierungsinstitution (in erster Linie AACSB, EQUIS,FIBAA) ist die Mindestvoraussetzung. Bekannte und ernst zu nehmende Ranglisten werden veröffentlicht von:

- Business Week (Ranking der Top 25 US-Business-Schools
als cover story alle 2 Jahre)
- US News & World Report (jeweils in der März-Ausgabe;
full and part-time programs);

- Financial Times (internationales Ranking);
- Which MBA (English-speaking programs world-wide).
- Capital (die deutsche Zeitschrift Capital veröffentlicht
zwei mal im Jahr Rankings europäischer Business Schools)
- Junge Karriere (deutschsprachiger Raum)


II. Popularität

Die Rankings sind eines der ganz beherrschenden Themen in der Welt der MBAs, vor allem an den Business Schools. Ob in den Vorlesungspausen auf dem Campus, auf Alumni-Treffen, im Studentenwohnheim, in der U-Bahn, oder abends in der Kneipe: Andere führen ihr neuestes Auto vor oder lassen die Muskeln spielen. Wer von einer Business School kommt, versucht meist mit dem Rangplatz seiner Schule zu beeindrucken. Viele von Ihnen mögen aus der Distanz diese &Mac226;halbstarkenartigen Profilierungssehnsüchte’ noch belächeln. Aber wie dem auch sei: Schon kurze Zeit, nachdem Sie in einem der etwas besseren MBA-Programme angefangen haben, werden Sie sich dabei erwischen, wie Sie in diesen Singsang mit einstimmen: „Mein Programm ist letzte Woche von der Financial Times unter den Top .....gelistet worden“. „Unsere Business School nicht, aber wir waren fünf Jahre hintereinander ...... ;da wurde jetzt ein neues Bewertungskriterium eingeführt – höchst fragwürdig; das hat uns zurückgeworfen, aber ansonsten sind wir immer noch ganz klar die führende Schule an der Westküste, wenn es um ......geht“ und so weiter und so fort.


III. Bedeutung

Vor allem die Abschlüsse an den Law Schools und den Business Schools sind oftmals der Startpunkt einer beruflichen Laufbahn, die sich durch hohes Ansehen und vor allem ein hohes Auskommen auszeichnet. Ob es dazu kommt, hängt ganz wesentlich von dem Ruf der Business School ab: Wer von Harvard, Stanford oder Columbia kommt, ist immer ein gern gesehener Bewerber für einen lukrativen Job; den Absolventen des part-time long-distance MBA-Programms einer jüngst auf den Fidschis gegründeten Fortbildungsakademie wird der Reichtum demgegenüber allenfalls einige Jahrzehnte später ins Haus wehen. In der Tendenz entscheidet der Ranglistenplatz einer Business School im internationalen Vergleich darüber, wie fähig die Absolventen von der Wirtschaft eingeschätzt werden; damit beeinflusst das Ranking maßgeblich, wem ein besonders vielversprechender Berufsstart nach dem MBA-Abschluss ermöglicht wird.

Dazu Jörn Meißner von Manhattan Review:

„Während die Studiengebühren der Top 50 Business Schools in den USA kein beachtenswertes Gefälle aufweisen, sind die durchschnittlichen Anfangsgehälter der Absolventen und der im Laufe der Jahre zu erwartende Return on Investment höchst unterschiedlich. Nicht zuletzt unter finanziellen Gesichtspunkten lohnt sich deshalb vor allem der MBA-Titel einer Top 10 oder wenigstens Top 20 Business School, an der die Spitzenarbeitgeber regelmäßig ihren Nachwuchs rekrutieren.“

Ein guter Ranglistenplatz ist deshalb ein erheblicher Werbefaktor für die Business Schools, in den viel Geld investiert wird.


IV. Aussagekraft

Rankings gibt es in den vielfältigsten Erscheinungsformen. Wie jede Statistik verfügen Sie nur über eine begrenzte Aussagekraft. Einige gute Rankings sollte man ohne jede Frage zu Rate ziehen, wenn man die Qualität einer Business School abschätzen und der Frage nachgehen möchte, ob die Investition in den MBA sich bei einer bestimmten Business School auszahlen würde.

Die Eindrücke der Studenten und Alumni und die Stellungnahmen aus der Wirtschaft werden aber in den seltensten Fällen genau die Reihenfolge eines Rankings widerspiegeln. Ein Programm, das wegen der hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen seiner Professoren hoch gelistet wird, hat möglicherweise gerade drei dieser Professoren mit Wirkung ab dem nächsten Trimester an eine andere Schule abgegeben, oder das MBA-Programm ist schlecht konzipiert, die Vorlesungen werden überwiegend von didaktisch unbegabtem Personal gehalten, das Campus ist hässlich, die Studienatmosphäre unangenehm, das Wetter ist schlecht und die Frauenquote niedrig .... All diese Negativmerkmale wird natürlich keine hoch gerankte Uni allein aufweisen. Ideal ist es jedenfalls, wenn man sich aus mehreren der oben genannten Informationsquellen bedienen kann (Rankings, Studenten, Alumni, Wirtschaft – wobei verschiedenen Rankings freilich darauf zielen, die Meinungen all dieser Gruppierungen einzufangen).


V. Liste der Top Business Schools

Welches sind die besten Business Schools – in den USA, in Europa, international? Mit dieser Frage möchten wir keinesfalls andeuten, allein diese Schulen könnten für einen MBA empfohlen werden. Ihre Entscheidung, sich bei einer der Top Schulen zu bewerben oder es eher bescheiden anzugehen, wird durch viele Faktoren beeinflusst. Für jeden ist je nach seinen Bewerbungschancen, seinen geographischen und thematischen Vorlieben, seinen finanziellen und zeitlichen Vorstellungen eine andere die richtige Schule – keinesfalls immer ein Top-20-Programm.

Genauso wie die meisten von uns sich aber dafür interessieren, welches das größte Säugetier, das schnellste Auto, das höchste Gebäude ist, wird fast jeder, der sich mit dem Gedanken an ein MBA-Studium trägt, eine Antwort auf die Frage suchen: Welches sind denn nun die weltweit besten MBA-Programme? Nimmt man allein die Rankings ins Auge, ist es verhältnismäßig einfach, die &Mac226;besten’ (präziser: die am besten &Mac226;gerankten’) Business Schools zu bestimmen.

Möchte man die am besten gerankten Business Schools ermitteln, sollte man allerdings eine Vielzahl von Rankings in den Blick nehmen. Die einzelne Publikation einer Rangliste kann nur als grober Anhalt dienen, auch wenn sie aus einer noch so renommierten Quelle stammt. Die &Mac226;beste’ Schule kann durchaus einmal auf Platz 15 eines Rankings auftauchen. Allerdings ist die häufige Platzierung einer Business School auf den vorderen Plätzen schon als Qualitätsmerkmal zu werten. Verfolgt man über einen längeren Zeitraum die bekanntesten Rankings (Business Week, US News & World Report, Which MBA), kann man eine rechtverlässliche Aussage über die führenden Business Schools treffen (Full-time Programme):

1. Top 10 USA

Die folgenden 14 Business Schools werden mit großer Regelmäßigkeit zu den Top 10 in den USA gezählt:

Amos Tuck (Dartmouth)

Anderson (UCLA)

Chicago

Columbia

Darden (Virginia)

Fuqua (Duke)

Haas (Berkeley)

Harvard

Kellog

Michigan

Wharton

Sloan (MIT)

Stanford

Yale


2. Top 20 USA

Die folgenden, zusätzlichen Business Schools werden regelmäßig unter die Top 20 in den USA gerankt:

Carnegie Mellon

Illinois

Indiana University

Johnson (Cornell)

Kenan-Flagler (North Carolina)

Owen (Vanderbilt)

Simon (Rochester)

Stern (NYU)

Texas (Austin)


3. Europäische Top Schulen

Laut Capital, Which MBA und der Association of MBAs (AMBA) zählen die folgenden Schulen zu Europas besten:

EAP (Ecole Europeene des Affaires)

ESADE (Escuela Superior de Administracion y Direccion de Empresas)

IESE (Int. Grad. School of Management)

IMD (International Institute for Management Development

INSEAD (European Institute of Business Administration)

London Business School

Judge (U. of Cambridge)

Rotterdam School of Management

SAID (Oxford), SDA Bocconi (Mailand)

Warwick Business School


VI. Unseriöse Rankings

Vorsicht bei weniger bekannten Rankings! Die Quelle eines Rankings sollten Sie immer kritisch bei der Interpretation der Daten mit berücksichtigen. Im deutschsprachigen Bereich hat sich vor allem ein Autor hervorgetan, der als PR-Berater für verschiedene Business Schools arbeitet. In seinen Rankings wurden eben diese Schulen zu den besten Europas gezählt, was in den meisten Fällen riesengroßer Tobak war! Ein solches Ranking sollte man nicht zur maßgeblichen Grundlage der Entscheidung für eine Business School machen.

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