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I. Starker Wettbewerb
II. Rezession als Wettbewerbsverstärker
III. Elektronische Bewerbung
IV. Die Bestandteile der Bewerbung


I. Starker Zulassungswettbewerb

Die Bewerbung ist, wenn Sie so wollen, wichtiger als das eigentliche MBA-Studium. Wie kommt man zu einer solchen, scheinbar widersinnigen Aussage: Der Wettbewerb um die Studienplätze in guten MBA-Programmen hat sich in den letzten Jahren noch verschärft. Zulassungsquoten von gerade mal eins zu zehn in den Top Programmen sprechen Bände; (in den 80er-Jahren war es noch etwa eins zu vier). Es ist mittlerweile deutlich schwieriger, sich mit Erfolg in ein renommiertes MBA-Programm zu bewerben als das eigentliche Studium zu absolvieren – die Abbruchquote der Vollzeitprogramme liegt bei fast null Prozent. Aber auch die zweite Garde der Business Schools fährt ein selektives Auswahlverfahren. Grundsätzlich gilt: Je besser der Ruf der Business School, an der Sie studiert haben, desto besser Ihre späteren Berufschancen, desto höher Ihr Einstiegsgehalt, desto besser der &Mac226;Return on Investment’ Ihres Studiums. Die Qualität Ihres MBA-Abschlusses wird daher mehr durch das Niveau Ihrer Bewerbung beeinflusst (die Ihnen den Weg in eine mehr oder weniger gute Schule ebnet), als durch Ihre Performance im eigentlichen Studium.

Zu den Aufnahmechancen in Top Programme hat sich Jörn Meißner in seiner Rede auf MBA Gate 2002 geäußert:

...Das Interesse an MBA-Programmen nimmt bisher weltweit stetig zu. Es gibt ständig mehr Bewerber. Es werden zwar auch immer mehr Programme aus dem Boden gestampft. Die Anzahl der begehrten Top Programme bleibt aber notwendig konstant. Die Top 20 sind nun einmal 20 Schulen (oder sagen wir es so: die Top 20 sind ein Pool von 25-30 Schulen, die abwechselnd unter den Top 20 der anerkannten Rankings gelistet werden). Und an diesen 20 Top Schulen haben die potentiellen Spitzenarbeitgeber das größte Interesse.

Das hat zur Folge, dass der Ansturm auf die Top Programme zunimmt. Und wenn ich im Verlaufe des Vortrags noch den ein oder anderen Unentschlossenen unter Ihnen dazu motivieren sollte, sich ebenfalls dort zu bewerben, dann wird der Andrang sogar noch stärker. Schon jetzt liegen die Aufnahmequoten bei den Top Programmen bei nicht mehr als 10 bis 20 %.

Wichtig zu wissen ist, dass - zumindest bei den Top MBA-Programmen - die Dropout-Rates bei null Prozent liegen. Das bedeutet: Wer ein solches Programm beginnt, beendet es auch - es sei denn, es ist ihm aus privaten Gründen nicht möglich; das müssten allerdings schon massive Probleme sein; es kommt ganz selten vor.

Die eigentliche Schwierigkeit ist also, überhaupt in das Programm aufgenommen zu werden. Man sollte sich deshalb nicht zu schade dafür sein, sich mit der Bewerbung viel Mühe zu geben. Eine gute Bewerbung lohnt sich. Um das noch einmal zu pointieren: Sie haben überschüssige Energie? Setzen Sie die eher in der Bewerbungsphase frei als in dem eigentlichen Programm. Wer sich bei der Bewerbung keine besondere Mühe gibt, wird meistens keine Chance haben, in ein gutes MBA-Programm aufgenommen zu werden. Auch in dem MBA-Programm wird man später zwar viel zu tun haben, um den Titel zu bekommen. Es kann aber zur Beruhigung gesagt werden, dass der Titel praktisch garantiert ist; den bekommen Sie in jedem Fall, wenn Sie das Studium nicht verweigern – was wegen der hohen Studiengebühren niemandem einfällt. Lediglich die Noten werden bei dem einen besser, beim anderen schlechter ausfallen.

Über diese überproportional hohe Bedeutung des Bewerbungsaufwandes sollte man sich im Klaren sein. Es zählt der Gesamteindruck der Bewerbung, die aus einer Vielzahl von Komponenten besteht. Vor allem, wer sich dafür entscheidet, die Aufnahme in ein Top MBA-Programm anzustreben, muss sich auf einen harten Wettbewerb in der Bewerbungsphase einstellen und einen entsprechenden Aufwand für die eigene Bewerbung einplanen. Wer das verstanden hat und außerdem begreift, wie er seine Bewerbung auf Hochglanz polieren kann, der hat einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Denn eines ist klar: Auch die begehrten Business Schools erhalten eine Vielzahl von Bewerbungen, die förmlich danach schreien, direkt zum Papiershredder weitergeleitet zu werden. Die sind einfach schlecht gemacht. Und das ist Ihre Chance: Wer weiß, wie es funktioniert, und seine Energie richtigerweise an diesen Stellen einsetzt, kann und wird sich hier sehr positiv hervortun. Und dann ist die Zulassungsquote von 1:10 gar nicht mehr so abschreckend...


b. Rezession als Wettbewerbsverstärker

Unverkennbar ist der Trend, dass Rezessionen den Wettbewerb um die begehrten Plätze in guten MBA-Programmen noch verstärken. Entlassene Arbeitnehmer und frische Hochschulabsolventen entscheiden, sich besser vor der schlechten Arbeitsmarktsituation und den fallenden Gehältern zu bewahren, an der Business School ihre Qualifikationen zu verbessern und die Rezession (hoffentlich) während dieser Zeit auszusitzen. Die Admission Offices beschweren sich während dieser Zeiten meist über den ungewöhnlich hohen Arbeitsaufwand angesichts der Flut von Bewerbern. In einem Artikel der New York Times vom 24. Januar 2002, den wir hier auszugsweise wiedergeben, heißt es dazu:

„...The trend is striking. Admission officers at Emory University business school say applications were up 80 percent at the end of the first round in the admissions cycle in December in comparison to the same period last season; those at U.C.L.A. report a 90 percent increase and those at the University of Chicago report a 100 percent jump. Yale University Law School says applications are up 57 percent at this point in the season compared to the same point last year while Vanderbilt says its applications are up 47 percent. Engineering and education schools talk of similar surges. The bars for entrance have been raised...

The only professional schools unaffected by this recession are schools of medicine. They are usually immune to economic cycles because the completion of a medical Degree and the required residency can take eight or more years, a tremendous time investment in comparison to studying for other professions...

The reaction to hard economic times is not automatically predictable. During the recession that occurred at the beginning of the 1990's, for instance, the numbers of applicants to both law and business schools nationwide slipped, while the application increases to the other professional and graduate schools were modest...

But while the recession lowers the ante for those prepared to start graduate education, it has tuned up the anxiety for those ready to finish. Even second-year M.B.A. students at Wharton, whose predecessors had often boasted of five, six job offers in previous years, are wringing their hands, wondering what next...

While applications to graduate schools are booming, it will be tougher for college seniors to get into the most elective programs because the number of available places has not grown substantially. The admissions director at Emory's business school, for instance, expects the average Graduate Management Admissions Test Score of the new class to go to 670 from last year's 650.”

(Source: Yilu Zhao, "Many Ride Out the Recession in a Graduate School Harbor," The New York Times, January 24, 2002.)


III. Elektronische Bewerbung

Die meisten Business Schools erlauben Online-Bewerbungen direkt auf ihrer Homepage. Mit Ausnahme von Embark (http://www.embark.com/) sind Online Application Systeme, die zeitökonomische Bewerbungen für eine Vielzahl von Business Schools ermöglichen sollten, allerdings nicht mehr in Gebrauch. Die überwiegende Anzahl der Business Schools hat diese Systeme abgelehnt. Zu- und Absagen werden in jedem Fall per Post verschickt.


IV. Die Bestandteile der Bewerbung

Die Qualität Ihrer Bewerbung beruht keinesfalls maßgeblich auf Ihren akademischen Noten oder sonstigen, mehr oder weniger unabänderlichen Größen. Stattdessen gibt es eine Vielzahl von vergleichsweise kurzfristig beeinflussbaren Punkten in der Bewerbung, die entscheidendes Gewicht für die Zulassungsfrage haben, allen voran der GMAT und die Application Essays, außerdem die Recommendations und ihr Resume und eventuell ein Interview.

Die Bewerbung für ein MBA-Programm besteht aus den folgenden wesentlichen Teilen:

GMAT
Essays
Referenzen
Resume
Transcripts
TOEFL
Bank Statement
Interview
Zulassung
Visum.

Basierend auf Erfahrungswerten haben wir diese Teile nach ihrer Wichtigkeit für die Zulassung geordnet. Die größte Bedeutung hat der GMAT-Score, der zur fast sicheren Ablehnung des Bewerbers führt, wenn eine bestimmte Mindestpunktzahl nicht erreicht wird, deren Höhe von der Bewerbungssituation an der jeweiligen Schule abhängt. Ist der GMAT-Score hoch genug, wird den Essays und den Recommendations am meisten Aufmerksamkeit geschenkt. Dem Resume und den Transcripts fällt weniger Gewicht zu, es sei denn, der Bewerber hat an einer Schule von bekannter Qualität studiert; bewirbt er sich bei einer Schule in den USA, wäre dies vor allem ein nordamerikanisches College. Der TOEFL ist mehr eine Formalität als ein echter Punkt bei der Bewerbung. Interviews sind nur teilweise zwingend, größtenteils jedoch freiwillig; diese Option besteht regelmäßig aber nur nach entsprechender Anfrage der Business School. In letzter Zeit sind in der Tat immer mehr MBA-Programme dazu übergegangen, Interviews anzubieten oder zu verlangen. Zum Schluss geben wir noch einige Hinweise zu Themen, die unmittelbar mit der Bewerbung zusammenhängen, wie das empfohlene Verhalten nach der Zulassung und der Antrag des richtigen Visums für die USA.

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