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X. Ratschläge zur Vorbereitung

1. Trainierbarkeit des GMAT

Der GMAT ist als Leistungsnachweis logischer Fertigkeiten gedacht und soll laut ETS wie andere Intelligenztests im Laufe eines Lebens erworbene und kurzfristig weitgehend unveränderliche Fähigkeiten untersuchen. ETS verbreitet diese Botschaft vehement, um die Objektivität und den Nutzen des Tests für die Business Schools zu rechtfertigen und das eigene Überleben als weltweiter Monopol-GMAT-Anbieter zu sichern. In der Tendenz ist diese Aussage auch nicht falsch: Manche kommen mit dem GMAT deutlich besser zurecht als andere. Es steht aber außer Zweifel, dass der GMAT lernbar ist und dass durch eine ausführliche Testvorbereitung erhebliche Verbesserungen erzielt werden, die durchaus den Unterschied von knapp überdurchschnittlich bis hin zu den oberen 10 bis 20% betragen und damit über die Aufnahmemöglichkeit in ein Top MBA-Programm entscheiden können.

Zur Trainierbarkeit des GMAT äußert sich Jörn Meißner, akademischer Direktor des Testprep-Unternehmens Manhattan Review, wie folgt:

„Weltweit schneiden im GMAT die Chinesen mit großem Abstand am besten ab. Auch gerade in meinem Programm ist es sehr interessant zu beobachten, dass aus China ein paar Leute mit phänomenalen Testergebnissen kommen. Ein guter Freund von mir hat in zwei Sektionen des GRE, dem vergleichbaren Schwestertest des GMAT für PhDs, 800 von 800 Punkten erzielt. Selbst für das Ergebnis könnte man sich noch ein paar Fehler erlauben. Ist ihm aber nicht passiert: Er hat wirklich nicht einen einzigen Fehler gemacht, und auch keine Auslassungen bei dem alten paper-based Test. Solche Leistungen sind für uns kaum fassbar. Es gibt vielleicht 10 oder 15 Leute jährlich, die das weltweit schaffen. Interessanterweise verfügen viele dieser „Topscorer’ nur über ein bescheidenes Schrift- und Hörverständnis der englischen Sprache. Die guten Testergebnisse sind das Ergebnis langer und harter Vorbereitung, und sie beweisen in erster Linie, dass man sich auf den GMAT sehr gut vorbereiten kann. So gibt es denn in Peking auch sehr bekannte Vorbereitungsinstitute für den Test. Die Teilnehmer nehmen dafür auch lange Reisen aus der Provinz in Kauf und zahlen Kurspreise in der Höhe eines mehrfachen, durchschnittlichen Monatgehaltes. Die Aussicht auf Aufnahme in eine Top University in den USA und ein eventuelles Stipendium rechtfertigen diesen Aufwand. Dieses Denken ist in Deutschland noch nicht so verbreitet. Hierzulande gewöhnt man sich nur langsam daran, dass für eine Top Ausbildung erst einmal mit Fleiß und Geld empfindliche Zulassungshürden zu überwinden sind. Dementsprechend wenig Deutsche haben wir in den Spitzenprogrammen.

Das Beispiel der chinesischen Spitzenresultate macht deutlich, wie effektiv man für solche Tests trainieren kann. Anders wäre es nicht zu erklären, dass Bewerber trotz erheblicher Sprachdefizite im Englischen so perfekt im GMAT abschneiden können. Die eignen sich mit enormem Fleiß genau das an, was sie für den Test benötigen. Auch die Erfahrungen aus unseren Kursen sprechen eine deutliche Sprache: Teilnehmer, die den Test vor unserem Kurs schon einmal abgelegt haben, berichten im Schnitt eine Verbesserung von 80 Punkten.“


2. Vorbereitungsmöglichkeiten

Es gibt einige Teilnehmer, die sich gar nicht auf den GMAT vorbereiten. Respekt! Und ab in die Klapsmühle! Der Clou für einen soliden oder hervorragenden Score ist: Üben! An einer gewissen Menge Selbststudium kommt man nicht vorbei. Wie viel das ist, hängt von Ihren Zielen und, grob gesprochen, vom Ergebnis Ihres „Diagnostic Test“ ab (also Ihrer ersten Leistungsbeurteilung, die Sie in den meisten Lehrbüchern und Vorbereitungskursen ablegen können).

Darüber hinaus kann man GMAT-Preparation-Kurse besuchen, die mittlerweile auch in Europa angeboten werden. Wir empfehlen das grundsätzlich aus verschiedenen Gründen. Wir haben selbst davon profitiert; einige Mitarbeiter von MBA Gate sind sogar aus Deutschland und Holland in die USA oder London geflogen, um Prep Kurse zu besuchen, die es damals noch nicht in Deutschland gab (als Beispiel eines Kursbesuchs in Frankfurt siehe unten den Erfahrungsbericht von Marcel Liplijn). Abgesehen davon haben Präsenz-Kurse gewisse Vorzüge, die in Deutschland vor allem den Juristen bekannt sind. Schon seit Goethes Zeiten (der war Jurist) bekommen Generationen von Jurastudenten den examensrelevanten Lernstoff in Repetitorien viel konzentrierter, schneller aufnehmbar und fehlerfreier vermittelt, als man ihn sich selbst unter Zeitdruck beibringen könnte. Diese Vorzüge besitzen auch die guten GMAT Prep Kurse, die darüber hinaus eine gute Stresssimulation für den Test sein können (zumindest die komprimierten Wochenendkurse). Die Kosten schmerzen ein wenig, fallen aber verglichen mit den Gesamtkosten des MBA und dem zu erwartenden „Return on Investment’ einer guten Bewerbung nicht allzu sehr ins Gewicht (einige Hundert Euro werden es meist sein; in den USA ca. 1500 Dollar). Im Folgenden geben wir noch einige Informationen zu Selbststudium und Vorbereitungskursen:


3. Selbststudium

Aus der Fülle von Studienmaterialien ist der „Official Guide for GMAT Review’ vom Graduate Management Admission Council hervorzuheben. Bestellen Sie ihn möglichst frühzeitig vor dem Test, weil Sie mit längeren Lieferzeiten rechnen müssen und der Guide im Buchhandel nicht mehr verfügbar ist. ETS hat sich vermutlich gedacht: Wir haben ja ein Monopol - wozu brauchen wir da noch Zwischenhändler?. Der Official Guide ist deshalb nur noch über die Webseite von ETS bestellbar. Dort bekommt man auch gratis eine Download Software namens „Power Prep Software’, die das echte Test-Interface widerspiegelt - das sollte man einmal gesehen haben.

Der Official Guide bietet Aufgaben, die tatsächlich Bestandteil von älteren GMAT Tests waren. Leider haben die Testmacher dort nur Aufgaben von leichterer Schwierigkeit ausgewählt, die dem Teilnehmer keinen echten Überblick über den eigenen Leistungsstand geben. Der Test ist nicht so einfach, wie es die Power Prep Software und der Official Guide glauben machen können. Dadurch möchte ETS unter anderem sicherstellen, dass man sich nicht zu gut auf diesen Test vorbereiten kann; schließlich behauptet ETS, der GMAT sei ein nicht lernbarer, objektiver Test bestimmter, logischer Fähigkeiten. Es ist daher empfehlenswert, immer eine Kombination von mehreren Büchern zur Vorbereitung zu nutzen.


4. Vorbereitungskurse

Vorbereitungskurse auf den GMAT erfreuen sich vor allem in den USA großer Beliebtheit und weisen eine Vielzahl von Vorteilen auf. Ein gut konzipierter Kurs sollte in komprimierter Form die wesentlichen mathematischen und sprachlichen Kenntnisse, die für den GMAT erforderlich sind, die effizientesten Herangehensweisen an die verschiedenen Aufgabentypen und die wesentlichen Short Cuts für eine schnelle Lösung vermitteln. In einem Kurs verstandene Lerninhalte werden nach lernpsychologischen Erkenntnissen besser aufgenommen und deutlich länger behalten, als es bei der rein kognitiv-abstrakten Annäherung an den Lernstoff durch die Heimlektüre von Texten der Fall sein kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie die Lösungen von Aufgaben „life’ verfolgen können. Das vermittelt Ihnen ein Gefühl für effiziente Lösungsansätze und vor allem den Zeitaufwand, den man für die verschiedenen Aufgabentypen einplanen sollte. Durch den Leistungsvergleich mit anderen Teilnehmern werden Sie erkennen, auf welchen Gebieten Sie (vielleicht zu Ihrer Überraschung) nicht mehr üben müssen und wo Sie noch deutlich hinterher hängen. Nicht zu vergessen ist schließlich, dass Sie durch die Kurse einen Ansprechpartner für Fragen bekommen, der Ihnen regelmäßig auch nach den Kursen noch zur Verfügung steht.

Anbieterin eines solchen GMAT-Kurses, auch in Deutschland, ist eine Gruppe von internationalen Doktoranden von der bekannten Columbia Business School. Dazu Jörn Meißner von Manhattan Review:

"Man kann sich auf den GMAT sehr gut vorbereiten und dies ist heutzutage auch unbedingt notwendig. Reichten Mitte der 90er-Jahre noch 650 Punkte für die Aufnahme an einer Top School, liegt heute der Durchschnitt der angenommenen Bewerber bei sechs bekannten Business School schon über 700 Punkten und die Tendenz ist weiter steigend. Dies liegt daran, dass sich die Bewerber in anderen Ländern bis zu einem Jahr auf den Test vorbereiten. Viele Bewerber aus Deutschland nehmen den Test leider immer noch nicht ernst genug und bereiten sich nur unzureichend vor. Daher erhalten auch ansonsten sehr gute Bewerber Absagen, obwohl viele US-Schools gerne mehr Studenten aus Deutschland zulassen würden. Da aber der durchschnittliche GMAT-Score der zugelassenen Bewerber ein Prestigewert der Schulen darstellt, sind den Admission Committees in ihrer Flexibilität die Hände gebunden.

Wir empfehlen den Kurs vor allem GMAT-Kandidaten,

- die ein besonders hohes Ergebnis erzielen möchten oder

- mit Tests dieser Art nicht vertraut sind oder

- die dazu neigen, in Tests unterhalb ihres Leistungsvermögens abzuschneiden oder

- die auf einigen Gebieten des GMAT eine besondere Förderung bekommen möchten.“

Weitere Infos zur MBA-Bewerbung und den Vorbereitungskursen finden Sie auf den Webseiten von Manhattan Review.


5. Erfahrungsbericht eines Columbia-MBA

Marcel Liplijn ist Teilnehmer des MBA-Programms an der renommierten Columbia Business School in New York. Auf dem MBA-Expertenforum: MBA Gate 2002 hat er sich unter anderem zu seiner Vorbereitung auf den GMAT geäußert:

„ ... Again, the number one is the GMAT. I cannot stress that enough. If you want to apply to a good school, it’ll be super competitive and they want to see a good GMAT scores. The better you do in the GMAT the worse you can do in all the other factors, basically. I think that concept works with the GMAT score much better than for all the other application factors.

The GMAT preparation: I tried to prepare, but I found that because of my workload I didn’t have a lot of time to do that amount of preparation: working long hours, coming home late tired, and still do all that boring GMAT preparation! So what I did: I attended a course; which was very, very good, because in two days you get all the essential hints and tips in a good learning environment: very concentrated, well-structured, good examples. I found it easy to remember, so it saved me a lot of time and helped me get a good score: Without a lot of other preparation I scored a 760.
When you apply for the GMAT you can do a mock exam. The first time I did it, I had a 680 score. If you want to get into Wharton or Columbia, you just look at that number, and you know, it would be better to score a bit higher, which I didn’t think would be too easy. Then I felt confident after the course and scored a 760, which no doubt made my life a lot easier. If you feel you’re not doing as good as you wish or could, and you’d like to get some help with the preparation; I can recommend that to all of you.

Question out of the audience:
What kind of course have you taken?

I did a preparation course with Manhattan Review. As I said it was a weekend course. You can do it here in Frankfurt, but also in a couple of other cities in Germany and I think all over Europe. The website is http://www.review.de.

Question out of the audience:
How did you score the 680 before, what kind of a test was that?

What you can do is: When you register for the test you get a lot of preparation material, which you can download on the computer. It’s very good, because it mimics what you will actually do. One of them is a real GMAT test – that gives you an indication on how well you score at that time. On the other hand I have heard that ETS constantly adds new question types, which are not shown in the latest edition of the software, and the difficulty of test increases along with the better test preparation offered. So I wouldn’t recommend to rely on the official material only, it is very helpful to work with it though.

Question out of the audience:
How long did you prepare after the course?

One of the reasons I chose to take a course was that I did not have too much study time, and studying for that test for a long time didn’t seem very exciting to me. I could follow the course pretty well and felt quite confident afterwards, especially when comparing the results of the diagnostic test and the final mock exam offered by the prep company. I reviewed what we had been taught in the course, and I went into the course material to look for further information that was not mentioned in the course and that I had wanted to know: that took me about two afternoons. But the time you spent on preparation should really depend on how confident you feel after the course. I think one of the things the course can do for you is to show you where you still need more preparation and where you’re doing good enough in comparison to others. You will see in which subjects you are able to follow the flow of the course pretty good, and in which ones you have difficulties to keep up with the speed. As a rule of thumb I would say: The course and an immediate intensive review of the material, your notes and quite a bit of practice questions should be enough for most of you and it should not take too much of your time. Of course, if nearly everything you hear during the course is total news for you, you have to allow yourself a longer review time: We had some people in the course who knew only very little about math. They had to face more unfamiliar stuff in the course than the other participants, so I’m quite sure they still needed a longer time to review it and to work on their speed afterwards.


Die gesamte Rede von Marcel Liplijn finden Sie in unserer Download Sektion unter http://MBA-Gate.de/de/download/.

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