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Wahlfächer

Das Curriculum eines jeden Programms bestimmt, welche Kurse bzw. wie viel Credit Points erforderlich sind, um ein Programm erfolgreich abzuschließen. Dabei wird zwischen den Kursen unterschieden, die als Pflichtkurse zu belegen sind und solchen, zwischen denen man wählen kann, den sog. Electives. Die Anzahl der Pflichtkurse macht dabei den Großteil eines jeden Programmes aus. Die erforderliche Anzahl der Electives wird dabei durch die sog. Credit Hours ausgedrückt. Sie finden vor allem Spezialaspekte wichtiger, betriebswirtschaftlicher Disziplinen im Wahlfachangebot. In den USA ist das Wahlfach-Angebot in der Regel umfangreicher als in Europa, weil der MBA in den USA meist von der Business School einer großen Universität angeboten wird; da fällt es vergleichsweise leicht, verschiedene Wahlfächer anzubieten. Zum Vergleich: In Europa sind die Anbieter sehr häufig eigens für ein MBA-Programm geschaffene private Einrichtungen. Einige Beispiele für Spezialisierungen durch Electives:

- Taxation
- Accounting
- Distribution und Logistics
- ECommerce
- Information Technology
- Marketing
- International Business
- Finance
- Fundraising and Development,
- Nonprofit and Public Management

Die Wahlfächer bieten etwa die Möglichkeit, sich mit den internationalen Aspekten der Pflichtfächer und anderer Bereiche zu beschäftigen. Sie können zum Beispiel "International Accounting" oder „International Business“ belegen. Andere Fächer sind auf bestimmte Wirtschaftsregionen ausgerichtet, etwa: Ökonomie of Eastern Europe, of Developing Countries oder of Japan. Auch in diesen Bereichen werden Fächer angeboten, die passende Soft Skills und Management- Techniken vermitteln sollen.

Vor allem, wenn Sie sich spezialisieren möchten, ist es sinnvoll, sich bei Auswahl der Business School anzusehen, ob das Programm einen hohen Anteil an Wahlfächern hat, also an selbst bestimmbaren Programmelementen, und wie viele Credit Points Sie für welche Kurse bekomme und wie viele Credit Points Sie insgesamt für den Erwerb des MBA-Degrees benötigten. Man muss dann nachsehen, wie viele von diesen Fächern obligatorisch sind und wie hoch der verbleibende Anteil an Kursen ist, die wirklich frei bestimmbar sind. In dieser Hinsicht ist das Spektrum der Angebote riesengroß. Teilweise sind nur 10 bis 20 Prozent des Programms obligatorisch und der Rest kann frei bestimmt werden. In dem anderen Extrem verhält es sich genau umgekehrt: ungefähr 80 Prozent des Programms besteht aus Pflichtfächern, und nur der Rest von 20 Prozent kann frei gestaltet werden. Gerade als Wirtschaftswissenschaftler sollte man diese Unterschiede in der freieren Gestaltung der Programme beachten. Obligatorisch vorgeschrieben ist in der Regel das Grundlagen-Know-how. Wenn Sie als Wirtschaftswissenschaftler in ein sehr striktes Programm mit vielleicht 80 Prozent Pflichtkursen geraten, ist die Gefahr natürlich deutlich größer als in einem freieren Programm, dass Sie viel Stoff aus Ihren Erststudium wiederholen. Dieses Problem ist für einen Ingenieur- oder Naturwissenschaftler oder einen Absolventen einer anderen nicht wirtschaftlich ausgerichteten Fachrichtung viel kleiner.“

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