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IV. Klassische Betätigungsfelder für MBAs

Es gibt einige klassische Betätigungsfelder, für die MBAs geradezu maßgeschneidert sind:

1. Investment Banking
2. Unternehmensberatung
3. Marketing

Die guten Unternehmen dieser Branchen mieten sich förmlich auf dem Campus mancher Business School ein, um vielversprechende Bewerber aus den MBA-Programmen anzuwerben.


1. Investment Banking

Eine Karriere im Investment Banking ist sicherlich eines der Hauptmotive für ein MBA-Studium. Hier kann man unter Umständen einen Top Job finden und eine hervorragende Bezahlung. Die führenden Investmentbanken in den USA zahlen meist von Anfang an 150.000 Dollar plus einem erheblichen Bonus (zumindest in konjunkturstarken Zeiten; es gibt deutliche Schwankungen!). Selbst die zweite Riege der Investment Banken legt in den amerikanischen Großstädten 125.000 aufwärts auf die Theke; in kleineren Städten dürften immerhin 100.000 bis 125.000 Dollar Anfangsgehalt zu bekommen sein. In konjunkturellen Tiefphasen, sind die Einstiegsgehälter meist etwas magerer, und der Bonus fällt recht kläglich aus oder wird ganz gestrichen. Die langfristigen Verdienstmöglichkeiten im Investment Banking sind aber in jedem Fall hervorragend.


a. Chancen für MBAs

Wie sind die Chancen im Investment Banking und welche Jobs stehen zur Verfügung?

Zunächst zu den Chancen: Hier darf man sich nichts vormachen. Die guten Unternehmen wie Goldman Sachs, Morgan Stanley, Merrill Lynch, Lehman Brothers und J.P. Morgan Chase rekrutieren nur aus den Top 10 MBA-Programmen, und auch nur aus denen, die einen besonders herausragenden Ruf in Finanzen haben. Wer noch keinen entsprechenden beruflichen Hintergrund oder Beziehungen hat, aber eine Karriere im Investment Banking anstrebt, sollte deshalb alles daransetzen, den MBA an einer solchen Business School zu erwerben; als Beispiel seien hier genannt: Columbia und Wharton.


b. Die Jobs in Investment Banking

Im Wesentlichen handelt es sich um die folgenden Tätigkeiten.

(1) Corporate Finance
(1) Sales and Trading
(1) Equity Research
(1) Money Management
(1) Private Equity, Venture Capital

(1) Corporate Finance / Mergers and Acquisitions

Bei Mergers und Acquisitions handelt es sich um alle notwendigen Maßnahmen zum Kauf oder Verkauf eines Unternehmens; Stichwort Unternehmensbewertung, Due Diligence etc. Es wird eng mit Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten zusammen gearbeitet. In guten Jahren ist das Entgelt wahrscheinlich das höchste, dass Sie im Investment Banking bekommen können.


(2) Sales and Trading

Trader kaufen und verkaufen Securities und Commodities: ein knallharter Job, der allerdings meistens gegen 16:30 Uhr erledigt ist - in kaum einem anderen Investment Bereich ist die Bezahlung pro Stunde so gut.


(3) Equity Research

Sie geben Kauf- und Verkaufempfehlungen als Experte für einen bestimmten Industrie Sektor oder Sub-Sektor: zum Beispiel Autos, Pharma, Gesundheit, Hightech, Telekommunikation, Fischerei.


(4) Money Management

Private client oder Portfolio Management. Sie untersuchen Unternehmen und investieren für ihre Klienten.


(5) Private Equity, Venture Capital

Hier können Sie sich als Herr über anderer Leute Business-Pläne aufschwingen. Sie reisen viel, um an Management-Konferenzen und Aufsichtsratssitzungen teilzunehmen - für viele die angenehmere Alternative im Vergleich mit der &Mac226;Kasernierung’ für sechs Wochen am Stück zusammen mit drei geistesgestörten Kollegen als Consultant in Posemuckel. Die Gehälter liegen zwischen 100.000 und 200.000 Dollar; in guten Jahren fällt der zusätzliche Bonus sogar noch höher aus als dieses Grundgehalt. Zusammen mit zusätzlichen Profit Splits erreichen Veteranen der Branche nach etwa zehn Jahren Dollar-Gehälter im Millionenbereich.


c. Erfahrungsbericht

Nachfolgend ein kurzer Erfahrungsbericht: Marcel Liplijn ist Teilnehmer des MBA-Programms an der renommierten Columbia Business School in New York. Auf dem MBA-Expertenforum: „MBA Gate 2002“ im November 2001 in Frankfurt hat er sich unter anderem kurz erklärt, dass sein Motiv für den Columbia-MBA eine angestrebte Karriere im Investment-Banking ist:

„…First I’d like to go into why I am doing my MBA. While working for P&G in research and development my job embraced different kinds of functions. In most of the projects I was involved with, the finance part seemed to be the most interesting to me. I talked to my management, and they made absolutely clear that, if you want to climb up to a general management position: what you really have to do within P&G is marketing or organization; I would have to go in marketing. Putting those two things together I decided to pursue a finance career in a finance environment, basically in banking. For me to break into that I thought an MBA was essential. So that is why I applied…”

Marcel Liplijn hat mittlerweile das Angebot einer renommierten Investment Bank in London angenommen.

Die gesamte Rede von Marcel Liplijn finden Sie in unserer Download Sektion unter

<link: http://MBA-Gate.de/de/download>


2. Unternehmensberatung

Consulting ist ein weiterer, begehrter Top Job unter den MBA-Absolventen. Was ist der wesentliche Unterschied zum Investment Banking? Manche sagen lapidar: "PowerPoint statt Excel". Sarkastische Zungen bevorzugen die Wortwahl: "Sie haben einen MBA, wissen aber nicht so recht, was Sie damit machen sollen? Gehen Sie in die Unternehmensberatung!" Da ist was dran: Wenn sie bei einer guten Firma sind, lernen Sie die Top Manager verschiedener Branchen kennen, was Ihnen - so Sie einen guten Eindruck hinterlassen - den Weg in viele und sehr unterschiedliche Management-Positionen ebnen kann.

Zum Unternehmensberater kann sich jeder selbst ernennen, und die Spannweite der Arbeitgeber ist entsprechend groß: Vom Adler bis zur Küchenschabe, von Mc Kinsey bis zu jedem zweiten Politiker, der aus der Partei oder dem Landtag geflogen ist. Die guten Firmen, allen voran Mc Kinsey und Boston Consulting, bieten sehr interessante Tätigkeiten in einem internationalen Umfeld gegen Top Bezahlung: Als Studienabgänger können Sie in den USA bereits mit 75.000 bis 150.000 Dollar rechnen.

Sie werden viel reisen müssen: ein Leben aus dem Koffer in Hotelzimmern, nicht immer an den attraktivsten Orten, und nicht immer mit den sympathischsten Kollegen. Wer’s mag, kann einige seltene Vorteile nutzen, etwa: an jedem Unternehmensort eine andere Frau! Die Consultant-Sub-Spezies, die diese Form multipler Verwurzelung betreibt, wird von ihren männlichen Kollegen neidvoll &Mac226;Matrose’ genannt (über das Sozialverhalten der Damen der Branche dringt bisher nichts nach außen;-)


3. Marketing

Wer über gute Soft Skills und ein Interesse an Marken und ihren Chancen und Problemen verspürt, kann es als Marketing Manager versuchen. Sie entwickeln, platzieren und managen die verschiedensten Produkte (Red Bull, Handschellen, Webseiten). Die Startgehälter in den USA lassen sich sehen: 75.000 bis 100.000 Dollar. Die Einkommensaussichten sind aber nicht so rosig wie etwa im Investment Banking.

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